Mädelsfrühstück – „Jüdische Traditionen und Feste“

Israel – das Land der Bibel, mit seinen besonderen Traditionen und Festen. Jesus selbst war Jude und lebte in diesem Umfeld; er feierte die Feste, kannte ihren Ursprung, ihre Bedeutung. Menschen anderer Religionen, selbst Christen sind diese Traditionen nicht so vertraut.

Hannelore Laukemann wird daher beim nächsten Mädelsfrühstück erzählen, in welcher Verbindung die christlichen Feste mit den jüdischen Traditionen stehen. Warum und wie wird beispielsweise das Laubhüttenfest („Sukkot“) gefeiert? Was bedeutet es Juden heute und was können wir daraus für uns lernen, auch wenn wir keine Juden sind?

Durch ihren Schwiegervater und durch ihren Ehemann entdeckte die Referentin als junge Erwachsene ihre Liebe zu Israel und dem jüdischen Volk. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte sich der Schwiegervater bei „Zedakah“ – einer spendenfinanzierten Organisation, die seit 1969 Holocaust-Überlebenden einen kostenlosen Mittelmeerurlaub im Norden Israels ermöglicht und zudem in Israel ein Pflegeheim unterhält für pflegebedürftige Juden, die den Nationalsozialismus überlebten.

Hannelore Laukemanns Ehemann initiierte im Rahmen seiner Tätigkeit bei der Liebenzeller Mission Israel-Freizeiten, welche beide jahrzehntelang gemeinsam leiteten. Dadurch entstanden Kontakte nach Israel, die mittlerweile teilweise schon jahrzehntelang bestehen. Auf diese Weise erhielt die Referentin eine Innenansicht jüdischen Denkens und Lebens, an welcher sie ihre jugendlichen Zuhörerinnen gerne in einem lebendigen Austausch teilhaben lässt.

Das Mädelsfrühstück richtet sich an Mädels von 13 bis 20 Jahre. Der Eintritt ist frei; für die Planung des Frühstückbuffets wird um Anmeldung gebeten.